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Schmuck

Unter dem Oberbegriff Schmuck werden sämtliche Gegenstände zusammengefasst, die unter ästhetischen Gesichtspunkten zur Verschönerung angelegt werden. Das Schmücken an sich geht bis zu den Wurzeln der Kultur des Menschen zurück und bereits vor 100.000 Jahren wurden Muscheln, Knochen und andere Materialien als Zierwerk verwendet. Diese Materialen wurden auch bemalt, mit Verzierungen versehen und zu Ketten oder Armbändern verarbeitet. Später kamen seltene und kostbare Materialien wie Elfenbein, Perlen oder Bernstein hinzu. Diese Formen des Schmucks hatten damals den Zweck den gesellschaftlichen Status eines Menschen hervorzuheben oder bestimmte Gruppen voneinander abzugrenzen. Oft dienten sie auch als Talismane, die den Trägern Gesundheit, Fruchtbarkeit oder Jagdglück verheißen sollten. Mit der Verarbeitung von Metallen wie Eisen, Kupfer, Bronze, Gold und Silber entstand die Schmiedekunst. Diese nahm vor ca. 5.000 v.Chr. ihren Anfang und spielte vor allem im alten Ägypten und bei den Germanen und Kelten eine wichtige Rolle. Dabei zeichneten sich die Ägypter mit ihren Schmiedefertigkeiten und der Vielfältigkeit ihres Schmucks besonders aus. So entstanden bemerkenswerte Schmuckstücke aus Gold mit Verzierungselementen aus Keramik, Glas, Emaille und Edelsteinen. Die gefertigten Schmuckstücke umfassten Kleidungsspangen, Broschen, Amulette, Ringe und Arm- oder Halsreifen. Frühzeitlicher Schmuck hatte oftmals eine religiöse Bedeutung oder symbolisierte rituelle Bräuche. Beispielsweise spielte Schmuck im altägyptischen Totenglauben eine zentrale Rolle und war eine wichtige Grabbeigabe für die mumifizierten Pharaonen. Aber auch die Kelten und Germanen verzierten ihre Schmuckstücke mit mythologischen Symbolen ihrer Götter. Die alten Ägypter trugen Schmuck außerdem auch zu dekorativen Zwecken oder als Amulett zum Schutz gegen das Böse. Im Mittelalter wurde Schmuck nur von den herrschenden Klassen getragen und man trug vor allem einfach verarbeitete Schmuckstücke. Wichtiger war damals die Symbolkraft des Schmucks. Zudem galt Schmuck auch als beliebtes Tauschmittel. Dies änderte sich mit Beginn der Renaissance. Schmuck wurde zu einer Kunstform und infolgedessen mit Gold und Perlen reich verziert. Maßgeblich beeinflusst durch den französischen Sonnenkönig Ludwig den XIV. wurden die Schmuckstücke in der Epoche des Barocks noch prunkvoller und opulenter. Außerdem entfachte eine Leidenschaft für Diamanten und der Stein bekam durch erste Schliffexperimente sein faszinierendes Funkeln. Im Viktorianischen Zeitalter rückte die Natur in den Fokus und es wurden Motive mit Blättern und Blüten bevorzugt. Auch Medaillons, die mit persönlichen Gegenständen gefüllt oder graviert waren, erlangten Beliebtheit während dieser Zeit. Mit der Fertigung von Modeschmuck im 19. Jahrhundert wurden Schmuckstücke schließlich auch für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich und waren nicht mehr nur der wohlhabenden Bevölkerung vorbehalten. Die Geschichte des Schmucks geht weit zurück und auch heute noch übt Schmuck eine Faszination auf uns aus. Man trägt ihn zu modischen Zwecken oder zu bestimmten feierlichen Anlässen. In unserem vielseitigen Sortiment findet Ihr Schmuck in unterschiedlichen Variationen: Kreationen aus Goldschmuck, Schmuck aus Silber oder Edelstahl oder auch Schmuckstücke im Materialmix mit Leder. Perlenverziert oder mit Schmucksteinen wie Zirkonia, Diamanten oder anderen Edelsteinen besetzt. Schmuck kann in unterschiedliche Kategorien unterteilt werden. Unterschieden wird zwischen Ketten, Ringen, Armbändern, Uhren, Manschettenknöpfen etc. Eine weitere wichtige Möglichkeit, um Schmuck in übersichtliche Ebenen zu unterteilen, ist das Material. Goldschmuck, Silberschmuck oder Edelstahlschmuck kann so in einer ersten Unterscheidung getrennt werden. Diese wichtigsten Trennlinien innerhalb des Schmucks lassen sich auch nacheinander anwenden, um schließlich das gewünschte Produkt zu finden.