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Perlenkette

Perlenkette - Die klassische Perlenkette gehört zu den bekanntesten und verbreitetsten Schmuckstücken. Die runden, meist weißen Perlen werden dabei auf einer Trägerschnur aneinander gereiht, so dass eine Kette ohne Zwischenräume entsteht. Es gibt aber auch Ketten, die nicht komplett aus Perlen bestehen, sondern einzelne Exemplare in den Fokus stellen. Die Grundlage dafür sind Perlen aus Perlmutt, die sich in Mollusken als Fremdkörper bilden. Unter dem Mikroskop zeigt sich das plättchenweise Wachstum von Perlen, wobei die Plättchen von organischem Protein zusammengehalten werden. Für die Schmuckherstellung ist wichtig, welche Perlen für das jeweilige Schmuckstück verwendet werden, denn nur die Perlen, die ohne das Eingreifen von Menschen gewachsen sind, dürfen sich auch echte Perlen nennen. Kriterien, nach denen die Qualität und der Wert von Perlen und damit auch des Perlenschmucks gemessen werden, sind Form, Größe, Lüster, Oberflächenqualität und Farbe. Lüster bezeichnet den speziellen Glanz, der durch die Lichtbrechung an der Oberfläche einer Perle entsteht. Der Lüster sollte dabei nicht matt und stumpf sein und die Oberflächenqualität nach Möglichkeit glatt und seidig, nicht uneben. Auch der Typ der Perle ist für ihren Wert entscheidend; Naturperlen sind erheblich wertvoller als gezüchtete. Eine stark ausgebildete Perlmuttschicht und eine saubere Bohrung durch die Perle komplettieren die Ansprüche an hochwertige Perlenkette.