Die Welt der Edel- und Halbedelsteine ist faszinierend vielfältig, denn in ihr kommt die
gesamte Schönheit der Natur zum Vorschein. Zu wunderschönen Ketten, Armbändern, Ringen und Ohrschmuck
verarbeitet, begeistert Edelsteinschmuck mit seinem individuellen Charme. In diesem Ratgeber erfährst Du
mehr über die Welt der Edelsteine und Edelsteinschmuck.
Der Begriff Edelstein umfasst verschiedene Minerale und Gesteine, die
durch ihre Schönheit und Kostbarkeit geschätzt werden und sich in der Schmuckherstellung großer Beliebtheit
erfreuen. Obwohl es mehrere Tausend Minerale gibt, werden nur einige zu den Edelsteinen gezählt. Eine genaue
Definition darüber, was einen Edelstein ausmacht, gibt es nicht. Im Allgemeinen muss ein Mineral bestimmte
Merkmale aufweisen, um als Edelstein klassifiziert zu werden.
Zu diesen Merkmalen gehören die Seltenheit und Härte des Minerals sowie
ästhetische Aspekte, wie die Farbintensität, die Transparenz und der
Glanz. Je seltener ein Mineral ist, desto wertvoller ist es. Die relative Härte und
Kratzfestigkeit eines Minerals wird mittels der Mohs’schen Härteskala(auch Mohs-Skala) bestimmt. Dabei ist
Talk das Mineral mit der geringsten Härte auf der Skala nach Mohs und besitzt den Wert 1. Das härteste
Mineral der Erde mit einem Wert von 10 ist der Diamant. Um als Edelstein klassifiziert zu werden, muss ein
Mineral einen Wert von mindestens 8 auf der Härteskala aufweisen. Neben der Farbintensität
ist ein weiteres Kriterium für Edelsteine ihre Transparenz. Dabei geht es um sichtbare Einschlüsse im Stein.
In Kombination mit dem richtigen Schliff erhalten Edelsteine ihr charakteristisches
Funkeln, das sogenannte Feuer. Erst der Schliff bringt die Edelsteine in eine ansprechende Form und sorgt
für eine besonders schöne Lichtbrechung an der Oberfläche des Edelsteins. Der Schliff lässt einen
wunderschönen Glanz sowie ein intensives Leuchten der Farbe entstehen und bringt die vollkommene Schönheit
der Edelsteine zur Geltung. Wie der Diamant sind auch Edelsteine in unterschiedlichen Schliffarten
erhältlich. Neben dem Brillantschliff gibt es auch den Stufenschliff. Der Smaragdschliff ist bei Smaragden
beliebt und Schmucksteine mit Katzenaugeneffekt erhalten oft einen Cabochon-Schliff, um das faszinierende
Schimmern noch mehr hervorzuheben.
Welche Edelsteine gibt es?
Als wertvollster Edelstein gilt der Diamant. Dieser wird zu den
Edelsteinen gezählt, obwohl der Diamant die kristalline Form elementaren Kohlenstoffs ist. Der
Moissanit zählt ebenfalls zu den Edelsteinen und folgt dem Diamanten mit einer Härte von
9,5 auf der Mohs-Skala. Gleich darauf kommt der Korund mit einer Härte von 9. Die bekanntesten Arten des
Korunds sind der Rubin und der Saphir. Der Smaragd gehört
zu den Varietäten von Beryll und besitzt wie der Topas und der Pyknit eine
Härte von 8. All diese Minerale erfüllen die Voraussetzungen für die Klassifikation eines Edelsteins.
Der Unterschied zwischen Edel- und Halbedelsteinen
Der Begriff Halbedelstein wird heutzutage durch die Bezeichnung
Schmuckstein ersetzt. Gemeint sind damit Minerale, die sich zwar durch ihre Schönheit
auszeichnen, aber als weniger wertvoll betrachtet werden. Grund dafür ist, dass diese Minerale in der Natur
häufiger vorkommen und eine geringere Härte aufweisen (eine Mohshärte von 7 oder niedriger). Außerdem
besitzen solche Minerale meist keine Transparenz und kein innewohnendes Feuer. Beispielsweise gibt es
Minerale, wie den Mondstein oder das Tigerauge, die stattdessen mit einer faszinierenden
Chatoyance(Tigeraugeneffekt) bezaubern. Weitere bekannte Schmucksteine sind unten aufgezählt.
Was sind die beliebtesten?
Der Diamant gilt nach wie vor als beliebtester und wertvollster Edelstein von allen.
In der Kategorie der farbigen Edelsteine zählen der Rubin, der
Saphir und der Smaragd zu den bekanntesten und begehrtesten.
Dieses Trio wird "die großen Drei“ genannt, da sie besonders selten sind und eine hohe Härte
aufweisen. Alle drei Edelsteine kommen seltener vor als der Diamant und können je nach Qualität auch
teurer ausfallen.
Was sind die seltensten?
Einer der seltensten Edelsteine der Welt ist der Tansanit, der erstmals
in Tansania entdeckt wurde. Ein weiterer seltener Edelstein ist der Musgravit. Dieser
Edelstein wurde zum ersten Mal in der Gebirgskette Musgrave Ranges in Australien gefunden.
Wertigkeit und Qualität von Edelsteinen
Der Wert eines Edel- oder Halbedelsteins wird hauptsächlich an seiner
Seltenheit, der Härte, der Farbintensität und der
Transparenz bemessen. Abstufungen in der Farbfülle oder eine verminderte
Transparenz, die durch Einschlüsse oder Verunreinigungen in den Steinen entstehen, haben außerdem
einen Einfluss auf ihre Qualität. Je nach Steinart haben solche Qualitätsmerkmale eine große oder
eine geringe Auswirkung auf den Gesamtwert des Steins. Bei Diamanten werden die 4 C's als
Kriterium für den Wert und die Qualität herangezogen. Die 4 C's stehen für Cut
(Schliff), Colour (Farbe), Clarity (Reinheit) und Carat (Gewicht). Detailliertere Informationen zu
diesen Kriterien findest Du in unserem
Diamantratgeber.
Farbenvielfalt
Die einzigartige Farbvielfalt von Edelsteinen und Halbedelsteinen bzw. Schmucksteinen
entsteht durch unterschiedliche Einschlüsse von Spurenelementen in den Mineralen. Sowohl
der Rubin als auch der Saphir sind beispielsweise Varianten des Minerals Korund. Dieses ist chemisch
betrachtet ein Aluminiumoxid und erlangt durch verschiedene Spurenelemente eine unterschiedliche Farbe. Beim
Rubin sorgt das Spurenelement Chrom für seine charakteristische Farbe. Der
Saphir enthält Einschlüsse von Eisen, wodurch eine tiefe blaue Farbe
entsteht. Saphire sind auch in anderen Farben zu finden. Ihr Farbspektrum reicht von verschiedenen Blautönen
über Rosa, Orange, Grün bis zu Weiß.
Entstehung
Edelsteine und Halbedelsteine entstehen tief im Erdinneren. Der
Entstehungsprozess dauert drei bis zehn Millionen Jahre und erfordert enormen Druck und hohe
Temperaturen. Dabei gibt es drei verschiedene Gesteinsarten, in denen sich Edel- und Halbedelsteine
herausgebildet haben: Eruptivgestein, metamorphes Gestein und Sedimentgestein. Einige Edel- und
Halbedelsteine entstehen beim Abkühlen von flüssigem Magma im Eruptivgestein, wobei
die enthaltenen Minerale unter dem Druck im Erdinneren Kristalle bilden (z. B. Granit, Obsidian und
Peridotit). Sie können auch durch einen metamorphen Prozess entstehen, wenn
flüssiges Magma in vorhandene Gesteinsformationen eindringt (z. B. Jade, Smaragd, Granat und
Lapislazuli). Auch die sekundäre Mineralbildung im Sedimentgestein bringt Edel- und
Halbedelsteine hervor. Das geschieht durch die Ablagerung von Sedimenten oder den Prozess der
Verwitterung (z. B. Jaspis, Onyx, Marmor, Azurit, Malachit, verschiedene Opale und Türkis). Durch
vulkanische Aktivität werden die wertvollen Steine an die Erdoberfläche befördert. Daher sind Edel-
und Halbedelsteine meist in Gebirgen zu finden, aber auch in Flussbetten, am Meeresboden oder in
ausgetrockneten Gewässern.
Bekannte Fundorte
Edelsteine kommen auf jedem Kontinent vor. Einige Kontinente oder Länder besitzen jedoch
ein besonders großes Vorkommen von bestimmten Edelsteinen. Große Vorkommen an Edelsteinen gibt es in
Afrika, Australien und Asien. Südafrika ist wegen seiner
zahlreichen Diamantminen bekannt. In Tansania wird der seltene Tansanit abgebaut und in Süd- und
Südwestafrika gibt es Turmaline. In Europa gibt es ebenfalls einige Fundstätten von Edel- und
Halbedelsteinen. Quarze, wie der Amethyst, der Rauch- und Rosenquarz oder der Bergkristall werden häufig in
Europa gefunden. Die Stadt Idar-Oberstein im Hunsrück ist wegen ihres natürlichen
Edelsteinvorkommens berühmt geworden. Dort wurden vor allem der Achat sowie der Jaspis und der Bergkristall
abgebaut. Ein weiterer bekannter Fundort in Europa ist das österreichische Habachtal.
Dieses ist wegen seines hohen Vorkommens an Smaragden bekannt geworden.
Arten von Edel- und Halbedelsteinen
Da es eine Vielzahl an farbigen Edel- und Halbedelsteinen (Schmucksteinen) gibt, stellen
wir Dir die bekanntesten Steine mit ihren wichtigsten charakteristischen Eigenschaften vor.
Und hier kannst Du direkt nach Deinen Favoriten stöbern.
Bekannte Edelsteine
Moissanit
Mineralart: Siliciumcarbid
Härte: 9,5
Farbe: transparent mit Lüster in Regenbogenfarben
Vorkommen: äußerst selten
Fundorte: in geringer Anzahl in den oberen Erdschichten und in Meteoriten; heutzutage meist aus
dem Labor
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Moissanit.
Rubin
Mineralart: Varietät von Korund (Aluminiumoxid)
Härte: 9
Farbe: rot (mit unterschiedlichen Anteilen an Pink und Lila)
Vorkommen: sehr selten
Fundorte: Myanmar, Madagaskar, Mosambik, Kaschmir, Afghanistan u. a.
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Rubin.
Saphir
Mineralart: Varietät von Korund (Aluminiumoxid)
Härte: 9
Farbe: dunkelblau, marineblau und kornblumenblau; aber auch gelb, pink, lachsfarben
(Padparadscha Saphir) und weiß (Leukosaphir)
Vorkommen: sehr selten
Fundorte: Sri Lanka, Myanmar, Madagaskar, Kaschmir, Australien, Kambodscha u. a.
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Saphir.
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Smaragd.
Blautopas
Mineralart: Varietät von Topas (Silikat)
Härte: 8
Farbe: hellblau; Sky Blue Topaz (himmelblau), Swiss Blue Topaz (hellblau) und London Blue Topaz
(dunkelblau)
Vorkommen: sehr selten
Fundorte: Simbabwe, Namibia, Norwegen, Madagaskar, USA
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Blautopas.
Weißtopas
Mineralart: Varietät von Topas (Silikat)
Härte: 8
Farbe: reinste Form des Topas, enthält keine farbgebenden Elemente
Vorkommen: häufig
Fundorte: Nordirland, Australien, Deutschland
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Weißtopas.
Bekannte Halbedelsteine
Amethyst
Mineralart: Varietät von Quarz (Siliciumdioxid)
Härte: 7
Farbe: violett
Vorkommen: eher selten
Fundorte: Brasilien, Uruguay, Madagaskar, Sambia, Marokko, Indien, USA, Russland
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Amethyst.
Citrin
Mineralart: Varietät von Quarz (Siliciumdioxid)
Härte: 7
Farbe: blassgelb bis orange-braun
Vorkommen: sehr selten
Fundorte: Russland (Ural), Argentinien, Birma, Brasilien, Spanien, Frankreich, Indien, Bolivien,
USA
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Citrin.
Granat
Mineralart: Silikate und Germanate
Härte: 7
Farbe: dunkelrot; kann aber auch gelb, grün oder schwarz sein
Vorkommen: häufig
Fundorte: USA, Brasilien, Sri Lanka, Südafrika
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Granat.
Peridot
Mineralart: besonders reine Varietät des Minerals Olivin
Härte: 6,5 - 7
Farbe: hellgrün
Vorkommen: häufig
Fundorte: Pakistan, China, USA, Myanmar, Ägypten, Tansania
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Peridot.
Rauchquarz
Mineralart: Varietät von Quarz (Siliciumdioxid)
Härte: 7
Farbe: gräulich-braun bis schwarz
Vorkommen: häufig
Fundorte: Australien, Brasilien, Madagaskar, Russland, Schweiz, Schottland, Ukraine, USA
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Rauchquarz.
Schmuckkreationen mit diesen Edel- und Halbedelsteinen findest Du bei unserer
Premiummarke Brilladia Gems. Das Sortiment umfasst Ohrstecker, Ketten und Anhänger mit
verschiedenfarbigen Edel- und Halbedelsteinen in Fassungen aus Gelb-, Weiß- und Roségold.
Weitere bekannte Halbedelsteine
Achat
Mineralart: Varietät von Quarz (Siliciumdioxid)
Farbe: bunt (streifenförmige Maserung in verschiedenen Farbvariationen)
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Achat.
Alexandrit
Mineralart: Varietät von Chrysoberyll (Silikat)
Farbe: grün bis rot
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Alexandrit.
Ametrin
Mineralart: Varietät von Quarz (Kombination aus Amethyst und Citrin)
Farbe: violett bis gelb
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Ametrin.
Apatit
Mineralart: Phosphate, Arsenate, Vanadate
Farbe: rot, grün, gelb, blau oder gelbgrün
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Apatit.
Aquamarin
Mineralart: Varietät von Beryll (Silikat)
Farbe: hellblau
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Aquamarin.
Aventurin
Mineralart: Varietät von Quarz (Siliciumdioxid)
Farbe: grün
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Aventurin.
Bergkristall
Mineralart: Varietät von Quarz (Siliciumdioxid)
Farbe: durchsichtig mit glasigem Glanz
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Bergkristall.
Beryll
Mineralart: Silikate und Germanate
Farbe: klar und farblos; kommt aber durch Spurenelemente in verschiedenen Farbvarietäten vor
(Grün, Blau, Rosa)
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Beryll.
Hämatit
Mineralart: Metalloxid
Farbe: schwarz
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Hämatit.
Jade
Mineralart: Jadeit (Augit-Gruppe)
Farbe: grün
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Jade.
Karneol
Mineralart: Varietät von Chalcedon (Siliciumdioxid)
Farbe: braun
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Karneol.
Katzenauge
Mineralart: Varietät von Quarz (Siliciumdioxid)
Farbe: gelb-grün
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Katzenauge.
Kunzit
Mineralart: Varietät von Spodumen (Lithium-Aluminium-Silikat)
Farbe: rosa bis violett
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Kunzit.
Kyanit
Mineralart: Silikate und Germanate
Farbe: blau
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Kyanit.
Lapislazuli
Mineralart: besteht aus unterschiedlichen Anteilen der Minerale Lasurit, Pyrit, Calcit sowie
Beimengen an Sodalith und Diopsid
Farbe: tiefblau und glänzend
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Lapislazuli.
Malachit
Mineralart: Kupfercarbonat
Farbe: grün
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Malachit.
Markasit
Mineralart: Eisendisulfid
Farbe: dunkler Bronzeton
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Markasit.
Morganit
Mineralart: Varietät von Beryll (Silikat)
Farbe: rosa bis violett
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Morganit.
Onyx
Mineralart: Varietät von Chalcedon (Siliciumdioxid)
Farbe: schwarz und weiß
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Onyx.
Opal
Mineralart: Oxide und Hydroxide
Farbe: farblos oder mit milchiger, grauer, roter, gelber oder brauner Färbung in verschiedenen
Intensitäten
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Opal.
Quarz
Mineralart: Siliziumdioxid
Farbe: transparent und farblos; kann aber auch in sämtlichen Farbvarietäten vorkommen
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Quarz.
Rosenquarz
Mineralart: Varietät von Quarz (Siliziumdioxid)
Farbe: rosa
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Rosenquarz.
Tansanit
Mineralart: Zoisit
Farbe: blau
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Tansanit.
Titanit (Sphen)
Mineralart: Calcium-Titan-Silikat
Farbe: farblos; kann aber auch braun, gelb, grün, grau oder schwarz sein
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Titanit.
Türkis
Mineralart: Kupfer-Aluminium-Phosphat
Farbe: türkis
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Türkis.
Turmalin
Mineralart: Silikat
Farbe: blau, grün, rot, rosa, braun und schwarz (manchmal in einem einzigen Kristall)
Mehr Informationen findest Du in unserem Lexikonbeitrag zum
Turmalin.
Arten von Edelsteinschmuck
Schmuck mit Edelsteinen kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Sowohl 925er Silber
als auch Goldlegierungen und Platin können mit Edel- und Halbedelsteinen besetzt werden. Je nach gewähltem
Material können so wunderschöne Farbkontraste mit den jeweiligen Farbedelsteinen entstehen. Edelsteine
setzen exklusive Farbakzente auf den Schmuckstücken und können bestimmte Körperpartien besonders schön in
Szene setzen.
Unterschiedliche Fassungen können die farbenfrohen Edel- und Halbedelsteine fabelhaft
hervorheben und ihre Schönheit noch unterstreichen. Ob eine klassische Zargenfassung oder eine elegante
Krappenfassung mit vier oder sechs filigranen Krappen – es ist für jeden Stil etwas Passendes dabei. Schmuck
mit Edelsteinen ist nicht nur für spezielle Anlässe geeignet, es lassen sich auch farbenfrohe
Akzente für das Alltagsoutfit kreieren. So kann eine Edelsteinkette, ein Edelsteinarmband, ein
Edelsteinring oder Ohrschmuck mit Edelsteinen zu einem echten Blickfang im Outfit werden.
Pflegetipps
Schmuck mit Edelsteinen erfordert besondere Pflege, da sich die Steine je nach
Art unterscheiden. Im Folgenden haben wir Dir ein paar nützliche Tipps im Umgang mit
Edelsteinschmuck zusammengestellt:
Bewahre Deine Schmuckstücke in separaten Fächern eines Schmuckkästchens auf, um Kratzer zu
vermeiden
Lege Deinen Edelsteinschmuck erst nach der Benutzung von Kosmetik, Haarspray oder Parfum an, um
Verfärbungen der Steine zu vermeiden
Lege Deinen Edelsteinschmuck vor dem Sport oder anderen Aktivitäten, die den Schmuck beschädigen
könnten, ab
Informiere Dich vorab über die spezielle Pflege, die für Deinen jeweiligen Stein geeignet ist
Verwende keine handelsüblichen Reinigungsmittel zum Säubern, wenn Du Dir nicht sicher bist, dass
diese geeignet sind
Reinige Deinen Schmuck regelmäßig mit einem feuchten, fusselfreien Tuch, um mögliche
Verunreinigungen schnell zu beseitigen
Grundsätzlich lassen sich die meisten Edelsteine mit einem fusselfreien
Tuch reinigen. Bei einigen Edelsteinen ist eine Reinigung im lauwarmen
Wasserbad mit ein wenig Seife möglich. Diese Reinigungsart lässt sich vor allem
bedenkenlos bei Rubinen und Saphiren anwenden. Reinigungsarten, wie die Dampf- oder
Ultraschallreinigung bieten eine besonders gründliche Säuberung des Edelsteinschmucks.
Diese sind jedoch nicht für jeden Edel- und Halbedelstein geeignet und sollten nur verwendet werden,
wenn man sicher ist, dass sie den jeweiligen Stein nicht beschädigen.
Geburtssteine
Edelsteinschmuck verfügt mit seiner wunderschönen Farbenpracht über eine
besondere Anziehungskraft. Als Symbol für Unvergänglichkeit, Reichtum und Macht werden Edel- und
Schmucksteine seit Jahrtausenden begehrt. Bereits seit der Antike werden Edelsteine neben Gold,
Silber und anderen Materialien zu Schmuck verarbeitet und es werden ihnen mystische oder heilende
Kräfte nachgesagt. Daher werden Edelsteine oft als Amulette und Talismane getragen.
Daraus entwickelte sich auch der Brauch der sogenannten Geburtssteine. Mit der
Einführung des gregorianischen Kalenders wurde jedem Monat ein bestimmter Edelstein zugeordnet. Das
Tragen des Edelsteins in seinem jeweiligen Monat sollte seine heilende Wirkung
verstärken. So konnte man den Edelstein seines individuellen Geburtsmonats als
Schmuckstück bei sich tragen. Geburtssteinen wird nachgesagt, dass sie die positiven
Charaktereigenschaften, die einem bestimmten Sternzeichen zugeschrieben werden, verstärken sollen.
Außerdem sollen sie ihre Träger, als alltägliche Begleiter beschützen und Glück
bringen.
Welcher Geburtsstein gehört zu welchem Monat?
Hier stellen wir die Geburtssteine der 12 Kalendermonate vor. In der Esoterik steht
jeder Edelstein für bestimmte Eigenschaften und es werden jedem Edelstein spezielle Heilwirkungen
nachgesagt.
Geburtsmonat
Edelstein
Steht für
Heilende Wirkung
Januar
Granat
Freundschaft und Neuanfang
Blutkreislauf
Februar
Amethyst
Aufrichtigkeit und Frieden
hilft bei Trunkenheit und schenkt innere Ruhe
März
Aquamarin
Gesundheit, Hoffnung und Sicherheit
hilft bei Vergiftungen und schenkt Zielstrebigkeit
April
Diamant
Reinheit, Kraft und Mut
gibt Kraft und ein starkes Selbstbewusstsein
Mai
Smaragd
Weisheit, Geduld und Harmonie
Augenkrankheiten und Fruchtbarkeit
Juni
Alexandrit und Mondstein
Reinheit, Schönheit und Zufriedenheit
Psyche
Juli
Rubin
Liebe und Leidenschaft
gibt Mut und Authorität
August
Peridot
Reife, Scharfsinnigkeit und Erfolg
hilft bei Albträumen, gibt Selbstvertrauen und körperliche Stärke
September
Saphir
Aufrichtigkeit, Weisheit, Treue und Empathie
schenkt innere Ruhe
Oktober
Opal und Turmalin
Kreativität, Wissen und Erfolg
Herzgesundheit
November
Citrin und Topas
Jugend und Gesundheit
Schlafstörungen und Fieber
Dezember
Tansanit, Türkis und Zirkon
Ausdauer und Durchsetzungsvermögen
Depressionen und Atemwegsprobleme
Bildquellen
Titelbild: iStock.com/Nopadol Uengbunchoo
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